Therapie

  • Therapie bei allen Altersgruppen
  • Beratung / Anleitung von Angehörigen und weiteren Beteiligten
    im Sinne von Anleiten (Führen und Sprache)
    im Zusammenhang mit Problemen, die im Umfeld der Patienten entstehen

Behandlungsrahmen:

Die pädagogisch-therapeutischen Behandlungen finden ambulant in Einzeltherapien an unserem Zentrum, seltener zu Hause, statt. Aus der Erfahrung, dass die Angehörigen das Kind / den Erwachsenen am besten kennen und auch den Alltag am intensivsten in die tägliche Arbeit mit einbeziehen können, wird grosser Wert darauf gelegt, dass die Angehörigen an der Therapie teilnehmen. Hier werden Sie für die Arbeit mit dem Kind / dem Erwachsenen zu Hause angeleitet.

Methode:

Durch Auseinandersetzung mit der Umwelt im Rahmen von Problemlösenden Alltagsgeschehnissen gelangt ein Mensch zum Wissen, wie die Beziehung zwischen Körper und Umwelt beschaffen ist; er erhält gespürte Wahrnehmungsinformation. Bei gestörter Wahrnehmung kann man durch gezieltes ‘Führen’ an Händen und Körper zur Verbesserung der gespürten Informationssuche beitragen.
Ziel des Führens ist die Verbesserung der Wahrnehmungsorganisation, nicht die motorische Fertigkeit. Dabei wird die Verständnisstufe des Kindes / des Erwachsenen berücksichtigt, nicht, was er selber ausführen kann. Verständnis liegt dann vor, wenn das Kind / der Erwachsene bei Führung über längere Zeit mit Aufmerksamkeit beim Problemlösenden Alltagsgeschehnis bleiben kann.
Ebenso kann das Ziel verbesserter sprachlicher Leistungen bei Sprachproblemen aufgrund von Wahrnehmungsstörungen nicht durch das Üben sprachlicher Teilleistungen im Sinne eines Trainings erreicht werden, sondern nur durch die Versprachlichung von problemlösenden Alltagsgeschehnissen.

Kosten:

Die Kosten werden hauptsächlich von der Eidgenössischen Invalidenversicherung, Schulgemeinden und Institutionen, in wenigen Fällen von Versicherungen und teils von Privaten getragen.


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